Fallout: Wasteland Warfare 2E

Die zweite Edition von Fallout: Wasteland Warfare ist nun beim Hersteller Modiphius vorbestellbar. Mit Fokus auf Solo- bzw. Koop-Kampagnenerlebnis rückt die zweite Edition weiter weg vom Sandbox-Feeling der ersten Edition. Mit einem umfangreichen Überbau an Warband- und Kampagnenregeln verschiebt es das Spielgefühl vom klassischen Tabletop Richtung TTRPG. Release soll November 2026 sein.
Wie fange ich mit der zweiten Edition an?
Die zwei Startersets richten sich an verschiedene Käufergruppen:

Das “Into The Wasteland“-Starterset richtet sich an Spieler mit einer bestehenden Miniaturen-Sammlung aus der ersten Edition. Es enthält alle Regeln, Würfel, Marker und Papp-Geländeteile, die zum Spielen benötigt werden, sowie Regeln für Kreaturen und „Erstelle deinen eigenen Helden“ (plus einen mehrteiligen Kunststoff-Bausatz zur Erstellung deines Vault-Bewohner-Helden in vier Variationen).

Das “Warbands“-Starterset richtet sich an neuere Spieler, die gerade starten oder ihre Sammlung mit Survivors und Supermutanten aufstocken möchten. Es enthält dasselbe Grundregelwerk, Referenzbuch, dieselben Würfel, Marker und Geländeteile wie „Into The Wasteland“, allerdings ohne die Kreaturen- und Heldenregeln/-miniaturen, dafür aber mit 22 vormontierten PVC-Miniaturen von den Überlebenden und den grünen Prügelschränken.
Nicht vergessen: Mit einem Creator-Code wie z.B. TABLETOPHUB ergattert ihr noch zusätzlich noch beim Checkout einen 10% Rabatt vor Versand.
Gibt es Schnellstart-Regeln?
Ja, es gibt ein kostenloses Schnellstart-Regelheft sowohl für Into The Wasteland als auch für Warbands, das eine Einführung in die Regeln und ein Einstiegsszenario zum Durchspielen bietet.
Hinweis: Ich werde aufgrund der Komplexität der “Schnellstart-Regeln” wohl keine inoffizielle Übersetzung anbieten.
Folgende Fraktionen sind im Grundregelwerk enthalten:
- Brotherhood of Steel
- Survivors
- Raider
- Super Mutants
Zusätzlich in der “Into the Wasteland”-Erweiterung auch die ersten Kreaturen.
Kurz nach dem Release wird ein Erweiterungsbuch (Companion Book) erscheinen, das das Spiel auf alle wichtigen Fraktionen und Kreaturen erweitert.

Was ist zwischen der 1. und 2. Edition kompatibel?
Die zweite Edition verwendet keine der Karten, Würfel oder Marker aus der ersten Edition. Alle Miniaturen bleiben jedoch kompatibel. Frühere Erweiterungen sind ebenfalls nicht kompatibel, da sich die Regeln erheblich verändert haben (obwohl viele Regeln aus „Into The Wasteland“ und „Into The Vault“ in die neue Edition übernommen wurden).
Wie sieht die Roadmap aus?
Nach Veröffentlichung der zweiten Edition wird es folgende Produkte geben:
- Ein Erweiterungsbuch (Companion Book) mit Fraktionsregeln für Enklave, Institut, RNK (NCR), Caesars Legion, Minutemen, Railroad, Kinder des Atoms und den Kult des Mottenmanns wurde angekündigt.
- Neue Miniaturen wie Todeskralle, Ghule, Rad-Kakerlaken, Rad-Ratten, Maulwurfsratten, Maulwurfsratten-Brutmutter, Honigbestie, Blähfliegen, Wölfe, Cazadores und Riesenameisen wurden ebenfalls angekündigt.
Alleine durch das Ödland
Mit der zweiten Edition von Fallout: Wasteland Warfare schlägt Modiphius ein neues Kapitel für das beliebte Tabletop-Skirmish-Spiel auf. Aufbauend auf der bewährten Mischung aus taktischen Gefechten und rollenspielerischer Freiheit bringt die überarbeitete Version frische, stromlinienförmige Regeln mit, die schneller ins Spiel finden lassen, ohne den charakteristischen Tiefgang zu opfern.
Fokus ist die konsequente Weiterentwicklung der KI-Mechaniken, die Solo- und Koop-Partien noch packender machen sollen, sowie ein ausgebautes Siedlungssystem, mit dem ihr eure eigene Ecke des Ödlands zwischen den Missionen aufbauen und weiterentwickeln könnt. Die zweite Edition ist kompatibel zu den bestehenden Miniaturen und Erweiterungen, holt aber vor allem Einsteiger mit einem aufgeräumten Regelwerk und einem neuen Zwei-Spieler-Starterset leichter an den Tisch.
Kurz: Diese Edition richtet sich ganz klar an Solo-Spieler, die Kampagnen spielen wollen. Die erste Edition bietet kein “gutes” Kampagnensystem, hat aber als Sandbox-Spiel die meisten Freiheiten.
Inhaltsverzeichnis

.: First Look in die zweite Edition
Im „1st Look“ zur 2. Edition von Fallout: Wasteland Warfare hat Modiphius ein wahres Feuerwerk an Neuerungen gezündet. Von brandneuen Warbands-Boxen bis hin zu prozedural generierten Karten – erfahre hier, wie die neuen Mechaniken dein “Solo-First”-Spielerlebnis revolutionieren werden.

.: AdeptiCon Demo Deep dive
BastiVL und Paladin.Dan haben die neue Edition von Fallout: Wasteland Warfare vor Ort angespielt. Wir fassen die wichtigsten Infos aus ihrer Kampf-Demo und dem YouTube-Talk für euch zusammen – inklusive einer Zusammenfassung des ersten AMA von Lead Designerin Evie.
Offizielles Gameplay Preview
Dev Blog Übersicht
Modiphius hat eine Reihe neuer Blogposts veröffentlicht, die zentrale Fragen zur kommenden Edition beantworten. In dieser Übersicht findet ihr die direkten Links zu den (englischsprachigen) Artikeln sowie kurze Zusammenfassungen, was euch jeweils erwartet.
Dev Blog #1: Warum Solo First?
Evie, der Lead Game Designer, erklärt, dass Wasteland Warfare durch seine enorme Vielfalt immer komplexer und für neue Spieler schwer zugänglich wurde. Das neue „Solo‑First“-Design soll den Einstieg erleichtern, indem es sich klar auf Solo- und Koop-Erlebnisse konzentriert, während kompetitives Spiel bewusst Fallout: Factions überlassen wird. Die kommende Edition fokussiert sich daher stärker auf Erkundung, Kampagnen und Charakterentwicklung im Ödland.
Dev Blog #2: Spielvarianten
Der zweite Blogpost beschreibt, dass die neue Edition von Fallout: Wasteland Warfare zwar „solo first“ gedacht ist, aber mehrere Spielmodi bietet. Neben Solo‑Kampagnen gibt es kooperative Kampagnen, das offene „Venturing Beyond“-Koop‑System, Opposition Mode (ein Spieler steuert die Gegner) und Battle Mode für direkte Gefechte zwischen Warbands. Ziel ist es, für jede Spielgruppe – allein, gemeinsam oder gegeneinander – passende Optionen zu bieten.
Dev Blog #3: Wie die Kampfhandlung funktioniert
Kampfbegegnungen in der neuen Edition sind eher „Situationen im Ödland“ als klassische Szenarien – der Encounter‑Typ bestimmt das Setup, aber deine eigentlichen Ziele entstehen erst durch deine aktiven Quests. Begegnungen wie Scavenger Hunt, Escort oder Stronghold liefern nur den Rahmen; was du darin tust, bleibt dir überlassen. Der eigentliche Kampfablauf bleibt rundenbasiert und vertraut: Modelle aktivieren abwechselnd, handeln, kämpfen, nehmen Schaden und finden Loot, während du deine Warband weiterentwickelst.
Dev Blog #4: Das Ödland erkunden
Der vierte Blogpost erklärt, wie du dich auf der 9×9‑Kampagnenkarte von Fallout: Wasteland Warfare bewegst und das Ödland Stück für Stück erschließt. Jede Bewegung nutzt eine der drei Kampagnenaktionen – Explore (neue Orte entdecken und Encounter auslösen), Travel (zwischen bekannten Orten reisen, mit Risiko auf Begegnungen) oder Rest (heilen, handeln, rekrutieren). Orte, Regionen und Encounters greifen dabei ineinander und bilden den Kern deiner Reise durch das Wasteland.
Dev Blog #5: Die neue Gegner-KI (Teil 1)
Modiphius stellt das neue KI-System für Fallout: Wasteland Warfare vor, das Solo- und Koop-Spiele intuitiver macht. Statt komplexer Tabellen steuern nun spezialisierte KI- und „Haltungs-Karten“ das Verhalten der Gegner thematisch passend. Diese Neuerung beschleunigt den Spielfluss erheblich, ohne die taktische Tiefe oder die Identität der Fraktionen zu opfern. Der Blogpost erläutert dabei vor allem die zugrundeliegende Design-Philosophie dieser Modernisierung.
Dev Blog #6: Die neue Gegner-KI (Teil 2)
Der Beitrag stellt die neuen Mechaniken „Bedrohung“ (Threat) und „Priorität“ (Priority) vor, die das KI-System in der neuen Edition von Fallout: Wasteland Warfare steuern. Während „Bedrohung“ festlegt, welcher Gegner wann aktiviert wird und wie viele Aktionen dieser ausführen darf, bestimmt die „Priorität“, welches Spielermodell das primäre Ziel der gegnerischen Angriffe ist. Durch das gezielte Management dieser beiden Werte können Spieler taktische Entscheidungen treffen, um beispielsweise Gegner abzulenken oder durch Schleichen unentdeckt zu bleiben.
Dev Blog #7: Geänderte Spielbestandteile
In diesem Entwickler-Blog zur neuen Edition von Fallout: Wasteland Warfare erläutert Evie die wichtigsten Änderungen an den Spielkomponenten: Um das Spiel zugänglicher und übersichtlicher zu gestalten, fallen die zahlreichen physischen Karten zugunsten von Referenzbögen komplett weg, und anstelle spezieller Entfernungsmesser kommen nun gewöhnliche Maßbänder (mit Zoll-Angaben) zum Einsatz. Zudem wurden die Würfel überarbeitet: Rüstungs- und Spezialeffektwürfel entfallen zur Komplexitätsreduktion, während der Fertigkeitswürfel durch den neuen S.P.E.C.I.A.L.-Würfel ersetzt wurde, der extrem binäre Ergebnisse (automatische Treffer/Fehlschläge) verringert und den Statuswerten der Figuren mehr Gewicht verleiht.
Dev Blog #8: Wie Waffen funktionieren
Dieser Blogpost befasst sich mit den Überarbeitungen des Waffensystems in der zweiten Edition von Fallout: Wasteland Warfare. Um Neueinsteigern den Einstieg zu erleichtern und Symbole/Karten abzulösen, wurden die Regeln vereinfacht und näher an die Videospielvorlage angelehnt: Waffen sind nun direkt an spezifische S.P.E.C.I.A.L.-Attribute gekoppelt (z. B. Pistolen an Agility, Gewehre an Perception, schwere und Nahkampfwaffen an Strength sowie Energiewaffen an Intelligence). Zudem fallen die bisherigen Reichweiten-Messlatten (range rulers) weg, und das gezielte Auswählen der optimalen Bewaffnung für die eigenen Modelle wird zu einem noch zentraleren strategischen Element bei der Zusammenstellung der eigenen Truppe.
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